Kenia Reisen

Kenia-Reisen: Tipps zum Baden

Baden gehört für die meisten Reisenden zu einem gelungenen Urlaub einfach dazu. Ein erfrischendes Bad kann natürlich gerade in Reiseländern mit hohen Tagestemperaturen, wie es eben in Afrika üblich ist, ein sehr schöner Genuss sein. Allerdings sollte in Kenia von Bädern in der freien Natur, hier insbesondere in Binnengewässern, dringend abgesehen werden. Langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen, die mit oftmals irreparablen Organschäden einhergehen, könnten die Folge eines solchen Bades sein - auch wenn dies nur einmalig genommen wurde.

Wer in Kenia schwimmen möchte, sollte die in einer gepflegten Hotelanlage tun oder ein öffentliches und gut gechlortes Schwimmbad aufsuchen. Hintergrund dieser Vorsichtsmaßnahme ist der Erreger mit Namen Bilharziose, der schon zahlreichen Tropenärzten bei der Behandlung von Patienten nach einem Afrikaaufenthalt großes Kopfzerbrechen bereitet hat.

Der Erreger stellt ein Risiko für die Gesundheit dar und hat nach der Malaria die größte Bedeutung im Bereich der Tropenkrankheiten. Dieser Erreger überträgt sich durch die sogenannten Pärchenegel, die in der Medizin als Schistosoma bezeichnet werden. Die Infektion erfolgt über die Schwanzlarven der Egel, die den Namen Zerkarien tragen.

Die Zerkarien leben im Süßwasser, zumeist in Binnengewässern, und deshalb gilt hier für Urlauber absolutes Schwimmverbot, denn der Kontakt von Mensch und Zerkarien erfolgt unmerklich über die Haut, während der Mensch in verseuchten Gewässern badet. Im Verlauf der Infektion sind dann Symptome wie Fieber und Hautveränderungen an den betroffenen Körperarealen festzustellen. Kopf- und Gliederschmerzen sind weitere Symptome und letztlich sind es zum Teil irreparable Lungen-, Leber-, Gehirn- oder Herzschädigungen, die eine Infektion nach sich zieht.

Kenia: Reisen mit Safari