Kenia Reisen

Kenia-Reisen: Gesundheit, Malaria, Impfungem

Die Reise nach Afrika setzt hinsichtlich der gesundheitlichen Vorkehrungen Überlegungen voraus, zumal auch längst nicht die Verhältnisse im Gesundheitssystem vorzufinden sind, die wir in europäischen Verhältnissen gewohnt sind.

Die Einreise nach Kenia erfordert einen Impfschutz gegen Gelbfieber, der für alle Einreisenden gefordert wird, die bei der Einreise nach Kenia älter als ein Jahr sind. Zwar wird dieser Impfschutz nicht von Einreisenden aus Deutschland erwartet, zu deren eigenen Schutz ist der Impfschutz aber dringend empfohlen.

Dringend empfohlen wird für die Reise nach Kenia der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) und auch gegen Hepatitis A. Für Landzeitaufenthalte, die sich auf eine Aufenthaltsdauer von mehr als vier Wochen in Kenia beziehen, wird zudem der Schutz gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus sowie die Meningokokken-Meningitis empfohlen. Gerade die Standardimpfungen für Kinder sollten bei der Reise nach Kenia auf jeden Fall auf aktuellem Stand sein, um Erkrankungsrisiken zu reduzieren.

Die Malaria ist ein großes Problem in Kenia und jährlich treten insgesamt rund 120.000 Fälle dieser Erkrankung in Kenia auf. Der Stich der blutsaugenden nachtaktiven Anopheles-Mücke ist der Auslöser dieser Erkrankung. Die Erkrankung an Malaria verläuft bei 85 Prozent der Europäer, die keinen Immunschutz gegen die Erkrankung haben, tödlich. Sowohl in Touristenzentren als auch an der Küste und auch den Regenwaldgebieten besteht erhöhte Infektionsgefahr. Eine Chemoprophylaxe in Form von Tabletten ist dringend angeraten.

Zudem sollten Mückenschutzpräparate angewandt und regelmäßig neu aufgetragen werden. Weiterhin empfiehlt sich zum Schutz gegen Insektenstiche körperbedeckende Kleidung mit langen Ärmeln sowie Hosenbeinen sowie ein Mückennetz über dem Bett.

Kenia: Reisen mit Safari